Start

>

Orientierung durch Beratung,Vortrag, Fortbildungen und Qualitätsprozesse !


Wichtige Projektideen im Schnelldurchlauf2.Station „Grundsätzlich“


Für deutschsprachigen Raum ⇒ Beratung, Fortbildung, QM- Prozesse

Integriert fachlich- rechtliche Lösungen für den pädagogischen Alltag

In dem Maße wie Kinder/ Jugendliche von Eltern nicht mehr erreicht werden, brauchen PädagogInnen in außerfamiliärer Erziehung mehr Handlungssicherheit. Wir wollen überzeugen, Sie auf den Weg der Handlungssicherheit mitnehmen. Wir setzen auf die Fähigkeit, in schwierigen Situationen sich und Anderen das Erreichen persönlicher Grenzen einzugestehen. I.d.R. handeln Sie fachlich legitim (begründbar) und rechtlich zulässig, in manchen Situationen kann aber Intuition allein nicht weiterhelfen. PädagogInnen greifen daher Projektideen dankbar auf. Prof.Schwabe: „Es wird unbedingt empfohlen, sich vom Projekt beraten zu lassen“. Wir gehen auch davon aus, dass zuständige Behörden bereit sind, mit ihren Trägern im Qualitätsdialog gemeinsames Kindeswohlverständnis zu entwickeln und so nachvollziehbar beraten und entscheiden.

Diakonie – Fachverband Rheinland Westfalen Lippe hat Projektideen übernommen

Diese Projektseminare helfen Ihnen mit integriert fachlich – rechtlichem Knowhow:

  • PädagogInnen,Leitung,Trägern in schwierigen Situationen des pädagogischen Alltags
  • Behörden (Jugendamt/ Landes-/ Schulaufsicht) in den „Kindeswohl“- Entscheidungen

I. UNSERE LEITGEDANKEN

  • In der Pädagogik kann nur fachlich legitimes (begründbares) Verhalten rechtens sein.
  • Schwierige Situationen des pädagogischen Alltags sind im Rahmen pädagogischer Indikation vorrangig fachlich zu bewerten, danach rechtlich.
  • Ob Verhalten fachlich legitim ist, ist auf den „Einzelfall“ auszurichten. Fachliche Legitimität ist aber auch allgemein für best. Verhaltensarten zu überprüfen – vorbehaltlich des „Einzelfalls“ – z.B. für Festhalten, Handywegnahme, Türabschluss.

Vita und Handlungsmaxime des Autoren                      Fortbildungsprogramm 2017 – 2018

II. WIR WOLLEN ANSPRECHEN

  • die Jugendhilfe, die stationäre Behindertenhilfe, Schulen/ Internate, die Kinder- und Jugendpsychiatrie, Wissenschaft, Fachverbände, Politik → Newsletter Juni 2017

Das Thema HANDLUNGSSICHERHEIT ist bisher leider noch nicht evident

Abhängigkeit von Aufsichtsbehörden verhindert Transparenz und Lösungen

III. DIES SIND UNSERE ZIELE

  • Handlungssicherheit der PädagogInnen in ganzheitlich fachlich-rechtlichem Ansatz
  • Für Behörden: keine Gefahr der Beliebigkeit in Auslegung des Begriffs Kindeswohl

Voraussetzung diese Ziele zu erreichen, ist ein einheitliches Kindeswohlverständnis der PädagogInnen und Behörden (Jugendamt/ Landes-, Schulaufsicht). Das entwickelt sich auf der Grundlage fachlicher Leitlinien (Ziffer V.), welche die Auslegung des „unbestimmten Rechtsbegriffs Kindeswohl“ erleichtern, im Rechtssinn einen „Beurteilungsspielraum“ bieten.

Dem Projekt liegen dementsprechend folgende Kernaussagen zugrunde:

Die Handlungssicherheit, somit der Kindesschutz, werden gestärkt durch:

IV. SEIT 2001 „GEWALTVERBOT“ IN DER ERZIEHUNG

Das gesetzliche „Gewaltverbot“ (§ 1631 II Bürgerliches Gesetzbuch/ BGB) ist von großer Bedeutung für Kindesrechte. Es bedingt jedoch auch Handlungsunsicherheit Verantwortlicher, da der Begriff „Gewalt“ nur unzureichend konkretisiert ist: während sich Juristen über die Interpretation streiten, fehlen fachlich- pädagogische Lösungsansätze.

„Gewalt“ und „entwürdigende Maßnahmen“ in außerfamiliärer Erziehung:

Wann liegt „Gewalt“ vor? Hierzu ein Projektvorschlag:

1. Wann kann „Gewalt“ vorliegen? → Im Interesse des Kindesschutzes bei jedem gegen den Willen eines/r Kindes/ Jugendlichen gerichteten Verhalten.

2.Wann liegt „Gewalt“ im Einzelfall vor? Im „Spannungsfeld Erziehungsauftrag – Kindesrechte“ wird ein ganzheitlich fachlich- rechtliches Prüfschema zulässige Macht angeboten. Danach wird „Gewalt“ mit „Machtmissbrauch“ gleichgesetzt.

ZULÄSSIGE MACHT ← MACHT → MACHTMISSBRAUCH / GEWALT

Beliebigkeitsgefahr in der Pädagogik     WDR stellt sich dem Thema Handlungssicherheit

V. FACHDISKURS MUSS BEGINNEN – KEINE DOMINANZ DEN JURISTEN

Angesichts der Gefahr nicht ausreichender Handlungssicherheit unmittelbar verantwortlicher PädagogInnen und mittelbar verantwortlicher Behörden, auch bedingt durch fehlende Konkretisierung des „Gewaltverbots der Erziehung“ (Ziffer IV), besteht der Bedarf, einen Fachdiskurs zu beginnen, an dessen Ende – i.S. ausformulierter Erziehungsethik – fachliche Leitlinien stehen. Entsprechende „Leitlinien pädagogischer Kunst“ weisen sodann – im Vorfeld bestehender rechtlicher Grenzen – fachliche Erziehungsgrenzen (fachliche Legitimität) aus. Damit wäre die pädagogische Gestaltungsfreiheit gesichert und Tendenzen entgegengewirkt, die Pädagogik zu „verrechtlichen“: „Verrechtlichung“ liegt vor, wenn der mangels fachlicher Leitlinien bestehenden Unklarheit mit rechtlichen Prinzipien begegnet wird. Hierzu als Beispiel ein LVR- Positionspapier vom März/ 2016, mit dem Eingriffe in die pädagogische Gestaltungsfreiheit verbunden sein können und das ebenfalls Anlass für einen Fachdiskurs sein sollte. Wer im „Einzelfall“ von allen denkbaren pädagogischen Grenzsetzungen nur eine als rechtmäßig anerkennt, verletzt die pädagogische Gestaltungsfreiheit: statt über fachliche Legitimität zu diskutieren, werden best. Verhaltensarten als rechtswidrig abgelehnt. Details unter diesem Link (dort Ziffer II) und im LVR- Positionspapier kritisch.

Oft wird das Verhalten v. PädagogInnen ausschließlich rechtlich bewertet, ohne vorrangig auf fachliche Legitimität einzugehen. Hierzu 3 Beispiele:

Folgende Fragen richten sich an Leitung, Träger, Behörde (Jugend-/ Landesjugendamt/ Schulaufsicht), Fachverbände, Politik, nicht an Staatsanwälte und Richter:

  1. Gibt es objektivierende Standards der Erziehungswissenschaft, welches Verhalten fachlich begründbar ist, „zulässige Macht“ und Machtmissbrauch“ unterscheidend?
  2. Wie ist z.B. für geistig behinderte Menschen die körperbezogene Interaktionstherapie/ KIT einzuordnen?
  3. Wer hilft dem Lehrer, bevor er sich mit Strafvorwürfen konfrontiert sieht? Schulaufsicht, die in „inneren Schulangelegenheiten“ Weisungen zur „Verhältnismäßigkeit“ von Erziehungsmaßnahmen erteilt (so § 53 I, II SchulG NRW) ?

Solange Orientierung durch fachliche Leitlinien fehlt:

Juristische Dominanz und pädagogische Gestaltungsfreiheit

Einen Fachdiskurs LEITLINIEN PÄDAGOGISCHER KUNST starten

Warum lässt sich die pädagogische Fachwelt von Juristen dominieren?

VI. DIE PRAXIS HAT AUF DAS PROJEKT LANGE GEWARTET

  • „Für den heutigen Tag sag ich mal einfach herzlichen Dank. Es waren für mich hochinteressante Themen, die ich noch nie so in meiner fast 35 jährigen pädagogischen Laufbahn erfahren habe. Das mal alles so mit großem Fachwissen beleuchtet wurde, war auch für mich sehr wichtig und es hat für mein weiteres pädagogisches Arbeiten eine gute Grundlage geschaffen, mich selbst präziser zu beobachten und zu reflektieren“.

Die ausschließlich positiven Rückmeldungen aus der Projektpraxis vor Ort

Schulen und Internate: das Projekt im Bildungsportal Nordrhein- Westfalen

VII. DIE INITIATIVE HANDLUNGSSICHERHEIT

Auf der Handlungsebene begleitet die INITIATIVE HANDLUNGSSICHERHEIT das Projekt, ein Zusammenschluss von Anbietern außerfamiliärer Erziehung und Jugendämtern.

leitbild initiative-handlungssicherheit.org Initiative Handlungssicherheit Dokumentation

Unsere INITIATIVE - Mitmachen und Anmelden - weitere Informationen

VIII. PROJEKTÜBERSICHT