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Kein Machtmissbrauch: in schwierigen Situationen fachlich legitim + rechtens


Diese Webseiten sind meinem Freund Rainer Opladen gewidmet.


HANDLUNGSSICHER IN ALLEN SITUATIONEN DER PROFESSIONELLEN ERZIEHUNG  →  Z. B. KLARES ABGRENZEN ZUM MACHTMISSBRAUCH

Für Schulen/ Internate, Kitas, Jugendhilfe/ Behinderten-, Kinder- und Jugendpsychiatrie stellen wir uns diesen Fragen: wann handle ich fachlich legitim (begründbar), wann rechtmäßig? Wo endet Erziehung, beginnt Machtmissbrauch? Wir bieten insbesondere Handlungsleitsätze. Zwangsläufig sind diese auf grenzsetzende Erziehung bezogen, auf Eingriffe in Kindesrechte, die wir gegenüber Kindesrechtsverletzungen und Machtmissbrauch abgrenzen. Erziehung beinhaltet sicherlich den Beziehungsaufbau und Zuwendung. Freilich gehören pädagogische Grenzsetzungen auch dazu.

Handlungssicherheit, Aufgabe der Aufsichtsbehörde, ein Willkürbeispiel

Definitionen  Projektgundidee   Projektkompakt  Gesetzesinitiative Handlungssicherheit

Handlungsleitsätze professioneller Erziehung  Analyse Jugendhilfe-Leitsätze als Lösung

Deutscher Ethikrat/ Leitsatz A3  Landesjugendamt-Aufsicht: Rechtstaatsprinzip gefährdet:


I. ANTWORTEN IN GANZHEITLICH FACHLICH – RECHTLICHER SICHT

Das Projekt „Pädagogik und Recht“ bietet integriert fachlich- rechtliche Lösungen an. So wie die Gesundheit ganzheitlich seelisch, geistig und körperlich betrachtet wird, haben wir uns auf einen Weg begeben, der für Erziehung eine vergleichbar neue Idee umfasst: Erziehung wird ganzheitlich fachlich-rechtlich bewertet: fachliche Legitimität ist Voraussetzung der Legalität

So unterscheiden wir die zulässige Macht von dem Machtmissbrauch


II. PRAXISGERECHTE ABGRENZUNG ERZIEHUNG- MACHTMISSBRAUCH

Das Projekt bietet die Lösung in einer fachlich - rechtlichen Betrachtung

Das Projekt hilft in dem Spannungsfeld Erziehung-Recht ein Fallbeispiel:


III. FACHLICH- RECHTLICHE REFLEXION UND PROJEKT- GRUNDSÄTZE

In grenzproblematischen Situation ist im Team oder allein durch Reflexion Gewalt / Machtmissbrauch auszuschließen. Grenzproblematisch sind Situationen, wenn die fachliche Grenze der Erziehung (fachliche Legitimität) überschritten und insoweit dem Kindeswohl geschadet werden kann. Dabei sind 3 aufeinander aufbauende Reflexionsstufen zu unterscheiden: die persönliche pädagogische Haltung, die fachliche Legitimität und die rechtliche Zulässigkeit: im Rahmen der Erziehung zu treffende Entscheidungen können ohne fachliche Legitimität nicht rechtmäßig sein, ebenso wenig ist fachliche Legitimität ohne zugrundeliegende persönliche pädagogische Haltung denkbar. Die drei Reflexionsstufen umfassen diese → Fragen:   

↓ Die Persönliche Begründung → welches Handeln entspricht meiner pädagogischen Haltung?

↓ Die fachliche Legitimität → ist dies ein geeigneter Weg, ein pädagogisches Ziel im Rahmen von Eigenverantwortlichkeit bzw. Gemeinschaftsfähigkeit zu verfolgen? Kann ich dies bejahen, handle ich fachlich legitim. Im Team muss ich – wenn dies die einzige Möglichkeit einer Einigung ist – einen fachlich legitimen, gemeinsam getragenen Weg absprechen können, auch wenn dieser nicht meiner pädagogischen Haltung entspricht.

↓ Die rechtliche Zulässigkeit → bei fachlicher Legitimität: stimmen Sorgeberechtigte zu? bei fachlicher Illegitimität: wird auf akute Eigen- oder Fremdgefährdung des jungen Menschen reagiert, sodass das Handeln dennoch rechtmäßig ist?

Ergebnis der Teamreflexion bei unterschiedlicher pädagogischer Haltung

Die vier Projektgrundsätze im Kontext fachlich legitim- rechtlich zulässig


IV. WAS BEDEUTET FACHLICH LEGITIM IN GRENZWERTIGER SITUATIION

Folgende Fragen sind u.a. zu stellen:

  • Wie kann pädagogische Verantwortung gelebt werden, wenn unklare Rechtsbegriffe wie „Kindeswohl“ und „Gewaltverbot“ im Erziehungsalltag zu beachten sind?
  • Wie lassen sich diese Begriffe praxisgerecht konkretisieren?
  • Welches Verhalten ist in dem zwischen Erziehungsauftrag und Kindesrechten bestehenden Spannungsfeld fachlich legitim? Was beinhaltet der Begriff „fachlich legitim“?
  • Da jede pädagogische Grenzsetzung automatisch in ein Kindesrecht eingreift: wie grenzt sich insoweit „fachlich legitimes“ Verhalten von Kindesrechtsverletzungen ab, verantwortbare „Macht“ von „Machtmissbrauch“?
  • Was bedeuten „fachlich legitim“ und „fachlich illegitim“ im Gesamtkontext der Rechtmäßigkeit des Verhaltens?

Dies sind Fragen, die von Beratungs/ Aufsichtsbehörden (Schulaufsicht, Landesjugendämter) sowie von Fachverbänden nicht beantwortet werden. In der professionellen Erziehung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen immer wieder auftretende grenzproblematische Situationen sollten aber – aus Tabuzonen befreit – in offener Diskussionskultur bewertet und gelöst werden. Das ist im Interesse der Handlungssicherheit und des Kindesschutzes wichtig.

Was aber bedeutet nun in der Praxis die Anforderung fachlich legitim?


V. ORIENTIERUNG DURCH BERATUNG, FORTBILDUNG, QM- PROZESSE

Wir bieten an: Seminare und Workshops, auch für zuständige Behörden


VI. WIR BIETEN INTEGRIERT FACHLICH – RECHTLICHE LÖSUNGEN

PädagogInnen sind vorrangig der fachlichen Legitimität verpflichtet. Warum lassen sie sich von den Juristen vorschreiben, wo Grenzen der Erziehung sind, ohne eigene Aussagen zu der fachlichen Legitimität zu entwickeln?


VII. PRAXIS HAT SCHON LANGE AUF GUTE ANTWORTEN GEWARTET

Praxis hat lange auf Antworten gewartet - Einige positive Rückmeldungen

 Fachdiskurs „Berufsethik der Erziehung“ starten – Ziel Handlungsleitsätze formulieren

Schulen und Internate: das Projekt / Bildungsportal Nordrhein-Westfalen


VIII. WIE ES BEGANN – HIER UNSERE MOTIVATION UND UNSERE ZIELE

Der Beginn unseres Projekts - unsere Ziele und unsere Motivationen


IX. HIER NUN DETAILS ZUM TABUTHEMA „HANDLUNGSSICHERHEIT“

Warum das Thema der Handlungssicherheit bisher noch nicht evident ist.

Das Thema „Handlungssicherheit“ ist für PädagogInnen, Träger und Behörden virulent, die beraten und beaufsichtigen (Jugend-/ Landesjugendamt, Schulaufsicht).

Die Jugendhilfe sollte sich selbstkritisch sehen und sich Reformen öffnen.


X. FACHDISKURS MUSS BEGINNEN, KEINE DOMINANZ DER JURISTEN

Angesichts der Gefahr nicht ausreichender Handlungssicherheit von PädagogInnen und zuständigen Behörden, auch bedingt durch fehlendes Konkretisieren des „Gewaltverbots“ der Erziehung, muss ein Fachdiskurs beginnen, an dessen Ende Handlungsleitsätze stehen. Dafür sollten – da zur Zeit Fachverbände und zuständige Behörden noch schweigen – Initiativen aus der Basis der PraktikerInnen Sorge tragen: Facebook- Diskussion zum Thema Fachdiskurs

Fachverbände: ein Fachdiskurs fachliche Leitsätze sollte gestartet werden

Oft wird das Verhalten v. PädagogInnen ausschließlich rechtlich bewertet, ohne vorrangig auf fachliche Legitimität einzugehen.Hierzu diese Beispiele:

Die juristische Dominanz schadet der pädagogischen Gestaltungsfreiheit !

Warum lassen sich die pädagogische Fachkräfte von Juristen dominieren?


XI. DIE ERZIEHUNG DER ELTERN / DER SORGEBERECHTIGTEN →

Der Leitsatz für die professionelle Erziehung lautet: In der Pädagogik kann nur fachlich begründbares/ legitimes Handeln rechtmäßig sein. → siehe auch Professor Simon Hundmeyer

Dieser Leitsatz gilt für die Erziehung der Eltern/ Sorgeberechtigten im Kontext des Familienrechts entsprechend: In der Erziehung der Eltern/ Sorgeberechtigten kann nur das begründbare Handeln rechtmäßig sein.



Projektleiter stellt sich vor   die Geschichte „Blume und Wasser“   Diakonie – Handbuch   der Deutsche Ethikrat – Stellungnahme Hilfe durch Zwang   Umgang mit extremistischen Eltern in Kita und Schule   Dazu: Socialnet.de – Rezension