Reflexion


„Das Richtige wollen“ – reicht das ?


Projektideen im Schnelldurchlauf 17.Station „QM- Prozess Handlungssicherheit“


WAS BEDEUTET REFLEXION?

Reflexion ist nicht Selbstzweck. Sie dient dazu, bei einer ersten Idee innezuhalten – bei spontanen Entscheidungen nachträglich – und zu hinterfragen, ob die Idee/ Entscheidung fachliche begründbar ist/ war und ein Kindesrecht verletzt. wird/ wurde. Es geht also darum, sich an einer fachlichen und einer rechtlichen objektivierenden „Messlatte“  zu orientieren. Es geht nicht darum, eine Idee/ Entscheidung lediglich auf der subjektiven Ebene zu überdenken. Die Reflexion verfolgt das Ziel, die subjektive Entscheidungsebene zu verlassen und sich objektivierend zu fragen, ob fachliche Begründbarkeit und rechtliche Zulässigkeit vorliegen. Das heißt: es mit einem Kind/ Jugendlichen „gut meinen“ und ausschließlich entsprechend der eigenen pädagogischen Haltung und  Kindeswohl- Interpretation zu entscheiden, darf nicht ausreichen. Dies kann bei PädagogInnen dazu führen, dass „der Zweck die Mittel heiligt“, bei mittelbar verantwortlichen Behörden (Jugend-/ Landesjugendamt, Schulaufsicht) zur Gefahr beliebigen Entscheidens oder gar Willkür. Pädagogische Professionalität erfordert, dass eine zunächst „für richtig“ erachtete Überlegung fachlich- rechtlich reflektiert wird. Hierzu Papst Franziskus I.: „Ich misstraue immer der ersten Sache, die zu tun mir in den Sinn kommt“.

Die Relexion wird allein oder mit Anderen durchgeführt (Team bzw. „kollegiale Beratung“).

Paradigma Reflexion